Ästhetische Lasermedizin

Lichen Sclerosus

Der Lichen sclerosus (verkümmernde Schrumpfflechte) ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung unklarer Ursache. Bei Frauen kann sie den Scheideneingang (Vulva) und den Perianalbereich (Anus) befallen und zu Schwellungen, Risse, kleine Blutungen, Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen bei der Sexualität führen.

Symptome

Perlmuttartige Hautveränderungen, Schwellungen, Risse, kleine Blutungen, verbunden mit Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen bei der Sexualität sind typisch für einen Lichen sclerosus et atrophicus (verkümmernde Schrumpfflechte) des enger werdenden Scheideneinganges (Vulva). Die kleinen Schamlippen beginnen zu schrumpfen und können ganz verschwinden oder verkleben.

Atrophe Kolpitis

Die atrophe Kolpitis (Menopausesyndrom der Scheide) ist eine entzündliche Erkrankung der Scheidenschleimhaut. Die Scheidenentzündung durch Hormonmangel betrifft besonders Frauen kurz vor, während und nach den Wechseljahren oder Frauen, die bestimmte Medikamente einnehmen müssen. Ursache ist der mit den Wechseljahren einsetzende Hormonmangel, der sich auch auf die Scheide auswirkt. Bei Frauen ist der Scheideneingang (Vulva) und vor allem die Scheide selbst betroffen. Die Scheidentrockenheit macht die Scheide weniger widerstandsfähig. Es kommt zu kleinen Rissen und Blutungen, zum Juckreiz, zum Brennen beim Wasserlassen oder zu Schmerzen bei der Sexualität. Eine weitere Folge kann der unwillkürliche Urinverlust beim Husten, Lachen oder Niesen sein.

Symptome

Die Scheide ist gerötet und trocken. Sie zeigt alle Zeichen eines Hormonmangels. Kleine Risse und Blutungen weisen darauf hin, dass durch den altersentsprechenden Hormonmangel, die natürliche Scheidenfunktion verloren gegangen ist. Die Scheide kann sich nicht mehr erholen und regenerieren. Das normale Scheidenmilieu verändert sich. Infektionen nehmen zu. Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen bei der Sexualität sind genauso typisch für eine hormonmangelbedingte Scheidenentzündung (atrophe Kolpitis, Hormonmangelkolpitis bzw. vaginales Menopausesyndrom) wie der unwillkürliche Urinverlust beim Husten, Lachen oder Niesen.

Belastungsinkontinenz

Unter Belastungsinkontinenz versteht man den unwillkürlichen Urinabgang beim Husten, Lachen oder Niesen. Diese Beschwerden können nach mehreren normalen Geburten, nach einer Gebärmutterentfernung, bei einem Hormonmangel als Menopausesyndrom der Scheide, bei Übergewicht, Veranlagung oder aufgrund von Medikamenten auftreten. Typisch ist, dass der Verschlussmechanismus der Blase schwächer wird und somit der Blasendruck bei Belastung zum Urinträufeln führt. In fortgeschrittenen Fällen kommt es zu einem lästigen Urinverlust – der Inkontinenz. Oft beginnt die Belastungsinkontinenz kurz vor, während und nach den Wechseljahren. Ursache ist der mit den Wechseljahren einsetzende Hormonmangel, der sich auch auf die Scheide und den natürlichen Blasenverschlussmechanismus auswirkt.

Scheidenverjüngung und Sexualität

Nach normalen Geburten, Operationen oder aus anderen Gründen können Frauen bei der Sexualität ihre Scheide als „zu weit“ erleben. In diesen Fällen stellt die Laserbehandlung eine effektive Behandlungsmöglichkeit dar. Durch das gepixelte Laserlicht kommt es in den verschiedenen Gewebeschichten der Scheide zu aktiven Regenerationsvorgängen, die das Scheidengewebe insgesamt fester und auch etwas enger werden lassen, was sich positiv auf das sexuelle Erleben der Paare auswirkt. Der Vorgang wird als „Scheidenverjüngung“ bezeichnet. Das Scheidengewebe wird 3-4mal durch die ambulante intensive Laserbehandlung angeregt und so die körpereigene Regeneration verstärkt und unterstützt.

Ihr direkter Ansprechpartner

Prof. Dr. Dr. Andreas Ebert

Nürnberger Str. 67, 10787 Berlin
im Ärztehaus, 7. Etage

Telefon: +49 (0) 30 - 200078030
Telefax: +49 (0) 30 - 200078079
E-Mail: info@prof-ebert.de